Dokumentarischer EintragVideo, Präsentation und vollständiges Transkript.
ORC4 auf der Bühne
Malte Liedtke präsentiert Genetic AI auf dem Cybersecurity Summit 2025 in Hamburg.
Hallo, liebe Leser. Malte Liedtke kennt ihr schon. Falls nicht, fangt hier an. Heute wollte ich euch sein geistiges Kind ORC4 vorstellen. Bei näherem Nachdenken ist das allerdings gar nicht nötig, denn in ein paar Minuten übernimmt Malte das selbst. Und ich vermute, das wird deutlich unterhaltsamer als alles, was ich vorab dazu sagen könnte.
Auf der kürzlich geschlossenen Website von Orca Cyber Security wurde er als CTO und Erfinder von ORC4 bezeichnet, als Kopf hinter ORC4s bahnbrechendem Genetic-AI-System und als Mann, der die Zukunft der digitalen Abwehr neu definiert.
Nach der Präsentation hatte ich verstanden, dass dieses Produkt inzwischen jedes Problem der Cybersicherheit gelöst hat. Es kann nämlich alles. Bemerkenswert also, dass keiner von uns davon gehört hat. Dafür gibt es sicher Gründe. Darauf kommen wir ein andermal zurück.
Vorerst schaut euch einfach seinen Auftritt beim Cybersecurity Summit in Hamburg am 15. Mai 2025 an.
Noch etwas, eine persönliche Beobachtung, mehr nicht. Ich bin kein großer Experte für Cybersicherheit, mit öffentlichen Präsentationen kenne ich mich allerdings einigermaßen gut aus. Und es kommt mir etwas merkwürdig vor, wenn der Schöpfer eines einzigartigen Weltneuheitsprodukts jedes Mal unsicher auf die Leinwand blickt, die nächste Folie abwartet und dann eine kleine Bemerkung dazu macht. Meine persönliche Meinung, ein reines Werturteil: Ein Erfinder schaut meiner Erfahrung nach überhaupt nicht auf die Folien. Er spricht mit leuchtenden Augen in den Saal, weil er über etwas spricht, das er selbst gebaut hat, und möchte, dass die Welt davon erfährt.
Aber bitte, schaut selbst und zieht eure eigenen Schlüsse.
Damit verabschiede ich mich. Viel Vergnügen beim Anschauen.
Videoaufzeichnung
Die vollständige Präsentation
Quellenmaterial
ORC4-Präsentation





































Originalsprache
Deutsches Transkript
Grobe Transkriptionsfehler korrigiert. Die mündliche Struktur wurde beibehalten.
So, was mache ich hier? Ich will uns vorstellen als Cybersecurity-Firma ORC4. We are based in Dubai, Katar, GCC general. Wir haben das erste Genetic AI entwickelt. Wir sind damit an den Markt gegangen im März diesen Jahres, hauptsächlich im Bereich GCC. Mit Partnern in Europa starten wir jetzt zusammenzuarbeiten, um es weiter in Europa zu vertreiben.
Wer sind wir? Henrik Christiansen, der auch hier sitzt im Publikum, und meine Wenigkeit. Was ist Genetic AI? Genetic AI ist der nächste Schritt der Evolution von AI. Es ist selbständig, es ist autonom, es ist selbstheilend, selbstentwickelnd. Wir brauchen kein menschliches Eingreifen mehr, kein Deep Learning. Es macht es bei sich selbst, über Mutationen, über verschiedene Angriffe, Angriffsmodelle.
Es führt regelmäßig Penetrationstests bei sich selbst durch, um sich weiterzuentwickeln, um verschiedene genetische Algorithmen einzubauen, damit es verschiedene Bereiche gegen Angriffe absichert. Es ist virenbasiert. Ich mache mal ein bisschen weiter hier. So, es lernt von jedem Angriff in den einzelnen Mutationen.
Wir können es in Firmen einsetzen, es ist höchst flexibel. Im Prinzip basiert ORC4, also die Genetic AI, auf genetischen Strängen in der Programmierung, wo wir inzwischen Antivirus-Parts drin haben. Wir haben eine Firewall included, wir haben auch verschiedene Bereiche.
Also es prüft auch nach, woher Angriffe kommen. Dadurch, dass wir mit Bots arbeiten, unter Genetic, sammelt es im World Wide Web die verschiedenen Daten, arbeitet sie ein und entwickelt sich dadurch weiter. Es sagt Angriffsmodelle voraus. Und deswegen ist unsere Sicherheit, also wir sind momentan bei 97 Prozent. Wir arbeiten mit verschiedenen Firmen in Dubai zusammen, mit den ersten Firmen in Deutschland, die testen, wie das Programm läuft.
Ja, also adaptive behaviour-based AI-powered penetration testing kommt immer wieder. Self-healing network, was wirklich interessant ist in dem Bereich. Natürlich gibt es Angriffe, es wurde auch geknackt, aber in dem Moment hält es den Angriff auf. Also wenn es ein Virus ist, Ransomware, stellt es ihn in Quarantäne, macht eine Mutation und heilt sich selber.
Und da sind wir momentan bei Sekunden, und es ist halt der nächste Schritt. Es ist auf Endgeräten. Momentan läuft eine Testphase mit 60.000 Endgeräten, gleichzeitig ist ORC4 im ganzen System vertreten.
Also vom Stand her sind wir most advanced im Moment. Es ist weltweit noch nicht von den großen Firmen weiterentwickelt worden, nur von uns. So, das 100 Prozent Autonome, das ist das Interessante für Genetic AI. Wir haben kein menschliches Eingreifen mehr, bedeutet auch, dass wir den Faktor Mensch rausnehmen können.
Wir haben natürlich einen Administrator, der Kontrolle über das gesamte Programm hat, aber die Endnutzer haben keine Kontrolle darüber. Das macht ORC4 autonom, autonom, ja, autonom. Nur einem Administrator in einer großen Firma, in einem Layer, werden die Angriffe gezeigt. Aber auch er braucht nicht einzugreifen, weil ORC4 sich durch Self-Learning selbst heilt und in den verschiedenen Mutationslehren weiterentwickelt.
So, hier haben wir einmal eine kleine Aufstellung. Wir sind nicht statisch. Es kommt nicht vom Deep Learning, weil es das selbständig macht. Keine static rules, requirements und [unverständlich]. Hier haben wir die verschiedenen Aufstellungen.
Wir arbeiten mit zwei anderen Firmen zusammen, die wir mit aufgenommen haben, Invisinet und XIID. Mit denen zusammen haben wir auch Weiterentwicklungen gemacht, wodurch wir die Genetic AI einsetzen und erfolgreich nutzen konnten. Also Network Security, Endpoint Security, Incident Response, Cloud Security, Application Security, Identity Access Management, Penetrationstests, die es selbständig regelmäßig durchführt, um sich selbst zu testen.
Wir machen auch Security Consulting, Security Awareness Training für die Firmen, aber hauptsächlich strukturieren wir uns um ORC4, um das Programm. In welchen Bereichen sind wir? Wir kommen ursprünglich aus dem Bereich Renewable Energy. Ich komme aus dem Bereich Renewable Energy, habe dort in Katar gearbeitet, habe dort Elektromobilität für das Königshaus errichtet.
Da war halt der Case: Wir wurden vor drei Jahren gehackt, eine Ladestation von einem großen Anbieter. Meine Aufgabe war herauszufinden: Gibt es eine Lösung dafür? Ich habe natürlich in den USA angefragt, in Europa, Asien, und es gab zu dem Zeitpunkt keine vernünftigen Lösungen für Renewable Energy. Also ORC4 war ursprünglich dafür gedacht, erneuerbare Energie zu beschützen, Solaranlagen, Ladestationen, Windparks et cetera.
Als wir ORC4, die Vier ist drin, immer weiterentwickelt haben, von ORC1 zu ORC4, war der letzte Schritt Genetic AI, das wir quasi in den ORC4-Server einspielen. ORC4 verteilt sich selbständig im System, übernimmt es und übernimmt die ganzen Sicherheitsfunktionen. Momentan können wir dadurch fünf bis fünfzehn verschiedene Security-Programme in den verschiedenen Bereichen ersetzen.
Daraufhin hat mein Geschäftspartner gesagt, wir müssen das noch ein bisschen erweitern. Wir sind dann in Healthcare gegangen, Logistik, Bankensysteme, Telekommunikationsdaten und Government. Momentan, wie gesagt, sind wir hauptsächlich im GCC und in Asien unterwegs. Und jetzt hier in Hamburg das erste Mal, dass wir uns auf dem europäischen Markt vorstellen, dass die Leute uns langsam kennen und wir mit Partnern vor Ort arbeiten.
Hier sind noch einmal die verschiedenen Bereiche, in denen wir momentan tätig sind. Ich entschuldige mich auch, ich bin hier mehr oder weniger so ein bisschen reingesprungen. Im Healthcare-Bereich haben wir jetzt die ersten Erfahrungen in Katar mit einer Privatklinik gemacht, die auch einen Hackerangriff hatte und lahmgelegt wurde. Die Daten der Patienten wurden gestohlen. Wir konnten das Problem beheben, indem wir ORC4 in ihr System geladen haben, als sie es getestet haben.
Im Moment machen wir das. Genetic AI ist für viele Leute nicht wirklich greifbar, weil es komplett neu ist, ein neues System ist. Viele vertrauen dem System noch nicht, weil es autonom ist und man nicht wirklich eingreifen kann. Wir bieten Firmen an: OK, wir kommen zu euch, ihr baut eine Sandbox, wir geben euch das Programm, ihr habt vier Wochen Zeit, das wirklich zu testen, wie weit ihr selber kommt, einen Pentest durchzuführen.
Bis jetzt haben wir sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Die Firmen sind zufrieden und ja, das ist momentan der Stand von ORC4. Natürlich ist es schwierig, es ist nicht wirklich greifbar, weil es Genetic AI ist.
Zurzeit sind wir auch in einer Testphase mit einem großen europäischen Mobilfunkanbieter. Die testen es vier Wochen und wir warten da jetzt bis Mitte Juni, nein, Mitte Mai. Nächste Woche ist der Test beendet und dann werden wir da weiter voranschreiten.
Natürlich ist in der heutigen Zeit Defence und Military ein großes Thema. Ich komme vom Militär, von der deutschen Bundeswehr. Da hatten wir sehr große Probleme mit den Daten. Das Knowledge ist natürlich mit eingeflossen, ist aber nicht unser Main, das ist eher an der Seite. Wir wurden auch von Polizeieinheiten angefragt, ob man das nutzen kann, aber auch vom GCC.
Krypto ist momentan ein ziemlich großes Thema, was wir auch mit [unverständlich] abbilden können. Da gibt es verschiedene Mutationen, die zum Beispiel eine Decryption von Bitcoin-Wallets machen können, was auch ein größeres Thema ist. Based sind wir, wie gesagt, in Dubai und Katar. In der Schweiz haben wir jetzt ein Büro für den europäischen Markt eröffnet und gehen ab nächsten Monat auch nach Singapur.
Und das war es eigentlich auch schon von der Präsentation. Ja, vielen Dank.
Also ich muss sagen, ich habe so zwischendurch gedacht: Wenn das alles so funktioniert, was machen dann die anderen? Was braucht es wirklich noch? Niemand macht es mehr selbst, Self-Healing hieß es.
Ja, das macht es selber, es entwickelt sich selber weiter. Es braucht keine Menschen fürs Deep Learning mehr, Deep Learning mehr. Das haben wir komplett ausgemerzt. Wir haben auch nur ein kleines SOC-Team, fünf Mann, das reicht vollkommen aus.
Und alle Daten, das Gute an ORC4 ist auch: Wenn es in einer Firma installiert wird, bekommen wir keine Daten von der Firma, weil die Mutation quasi von der Mutter, von der Mutter, immer nur rausgeht. Aber wir bekommen keine Daten von den Kunden. Die Angriffe werden uns natürlich reportet, wir haben das auch dokumentiert, allerdings keine tieferen Informationen, was sehr wichtig ist für große Firmen, dass keine Informationen zu uns kommen.
Des Weiteren sind es nur Daten, die von uns, die Mutation, zu unserem Programm gehen und keine Daten, die wieder bei uns gespeichert werden. Wir können das Programm auch vor Ort auf Servern installieren. Wir haben damit nichts zu tun, es depends ganz davon, was der Kunde von uns möchte.
Vollständiger Text
Deutsches Transkript
Deutschsprachiges Transkript. Grobe Transkriptionsfehler wurden korrigiert; Wiederholungen, Satzabbrüche und die Struktur der gesprochenen Sprache wurden beibehalten.
So, was mache ich hier? Ich will uns vorstellen als Cybersecurity-Firma ORC4. We are based in Dubai, Katar, GCC general. Wir haben das erste Genetic AI entwickelt. Wir sind damit an den Markt gegangen im März diesen Jahres, hauptsächlich im Bereich GCC. Mit Partnern in Europa starten wir jetzt zusammenzuarbeiten, um es weiter in Europa zu vertreiben.
Wer sind wir? Henrik Christiansen, der auch hier sitzt im Publikum, und meine Wenigkeit. Was ist Genetic AI? Genetic AI ist der nächste Schritt der Evolution von AI. Es ist selbständig, es ist autonom, es ist selbstheilend, selbstentwickelnd. Wir brauchen kein menschliches Eingreifen mehr, kein Deep Learning. Es macht es bei sich selbst, über Mutationen, über verschiedene Angriffe, Angriffsmodelle.
Es führt regelmäßig Penetrationstests bei sich selbst durch, um sich weiterzuentwickeln, um verschiedene genetische Algorithmen einzubauen, damit es verschiedene Bereiche gegen Angriffe absichert. Es ist virenbasiert. Ich mache mal ein bisschen weiter hier. So, es lernt von jedem Angriff in den einzelnen Mutationen.
Wir können es in Firmen einsetzen, es ist höchst flexibel. Im Prinzip basiert ORC4, also die Genetic AI, auf genetischen Strängen in der Programmierung, wo wir inzwischen Antivirus-Parts drin haben. Wir haben eine Firewall included, wir haben auch verschiedene Bereiche.
Also es prüft auch nach, woher Angriffe kommen. Dadurch, dass wir mit Bots arbeiten, unter Genetic, sammelt es im World Wide Web die verschiedenen Daten, arbeitet sie ein und entwickelt sich dadurch weiter. Es sagt Angriffsmodelle voraus. Und deswegen ist unsere Sicherheit, also wir sind momentan bei 97 Prozent. Wir arbeiten mit verschiedenen Firmen in Dubai zusammen, mit den ersten Firmen in Deutschland, die testen, wie das Programm läuft.
Ja, also adaptive behaviour-based AI-powered penetration testing kommt immer wieder. Self-healing network, was wirklich interessant ist in dem Bereich. Natürlich gibt es Angriffe, es wurde auch geknackt, aber in dem Moment hält es den Angriff auf. Also wenn es ein Virus ist, Ransomware, stellt es ihn in Quarantäne, macht eine Mutation und heilt sich selber.
Und da sind wir momentan bei Sekunden, und es ist halt der nächste Schritt. Es ist auf Endgeräten. Momentan läuft eine Testphase mit 60.000 Endgeräten, gleichzeitig ist ORC4 im ganzen System vertreten.
Also vom Stand her sind wir most advanced im Moment. Es ist weltweit noch nicht von den großen Firmen weiterentwickelt worden, nur von uns. So, das 100 Prozent Autonome, das ist das Interessante für Genetic AI. Wir haben kein menschliches Eingreifen mehr, bedeutet auch, dass wir den Faktor Mensch rausnehmen können.
Wir haben natürlich einen Administrator, der Kontrolle über das gesamte Programm hat, aber die Endnutzer haben keine Kontrolle darüber. Das macht ORC4 autonom, autonom, ja, autonom. Nur einem Administrator in einer großen Firma, in einem Layer, werden die Angriffe gezeigt. Aber auch er braucht nicht einzugreifen, weil ORC4 sich durch Self-Learning selbst heilt und in den verschiedenen Mutationslehren weiterentwickelt.
So, hier haben wir einmal eine kleine Aufstellung. Wir sind nicht statisch. Es kommt nicht vom Deep Learning, weil es das selbständig macht. Keine static rules, requirements und [unverständlich]. Hier haben wir die verschiedenen Aufstellungen.
Wir arbeiten mit zwei anderen Firmen zusammen, die wir mit aufgenommen haben, Invisinet und XIID. Mit denen zusammen haben wir auch Weiterentwicklungen gemacht, wodurch wir die Genetic AI einsetzen und erfolgreich nutzen konnten. Also Network Security, Endpoint Security, Incident Response, Cloud Security, Application Security, Identity Access Management, Penetrationstests, die es selbständig regelmäßig durchführt, um sich selbst zu testen.
Wir machen auch Security Consulting, Security Awareness Training für die Firmen, aber hauptsächlich strukturieren wir uns um ORC4, um das Programm. In welchen Bereichen sind wir? Wir kommen ursprünglich aus dem Bereich Renewable Energy. Ich komme aus dem Bereich Renewable Energy, habe dort in Katar gearbeitet, habe dort Elektromobilität für das Königshaus errichtet.
Da war halt der Case: Wir wurden vor drei Jahren gehackt, eine Ladestation von einem großen Anbieter. Meine Aufgabe war herauszufinden: Gibt es eine Lösung dafür? Ich habe natürlich in den USA angefragt, in Europa, Asien, und es gab zu dem Zeitpunkt keine vernünftigen Lösungen für Renewable Energy. Also ORC4 war ursprünglich dafür gedacht, erneuerbare Energie zu beschützen, Solaranlagen, Ladestationen, Windparks et cetera.
Als wir ORC4, die Vier ist drin, immer weiterentwickelt haben, von ORC1 zu ORC4, war der letzte Schritt Genetic AI, das wir quasi in den ORC4-Server einspielen. ORC4 verteilt sich selbständig im System, übernimmt es und übernimmt die ganzen Sicherheitsfunktionen. Momentan können wir dadurch fünf bis fünfzehn verschiedene Security-Programme in den verschiedenen Bereichen ersetzen.
Daraufhin hat mein Geschäftspartner gesagt, wir müssen das noch ein bisschen erweitern. Wir sind dann in Healthcare gegangen, Logistik, Bankensysteme, Telekommunikationsdaten und Government. Momentan, wie gesagt, sind wir hauptsächlich im GCC und in Asien unterwegs. Und jetzt hier in Hamburg das erste Mal, dass wir uns auf dem europäischen Markt vorstellen, dass die Leute uns langsam kennen und wir mit Partnern vor Ort arbeiten.
Hier sind noch einmal die verschiedenen Bereiche, in denen wir momentan tätig sind. Ich entschuldige mich auch, ich bin hier mehr oder weniger so ein bisschen reingesprungen. Im Healthcare-Bereich haben wir jetzt die ersten Erfahrungen in Katar mit einer Privatklinik gemacht, die auch einen Hackerangriff hatte und lahmgelegt wurde. Die Daten der Patienten wurden gestohlen. Wir konnten das Problem beheben, indem wir ORC4 in ihr System geladen haben, als sie es getestet haben.
Im Moment machen wir das. Genetic AI ist für viele Leute nicht wirklich greifbar, weil es komplett neu ist, ein neues System ist. Viele vertrauen dem System noch nicht, weil es autonom ist und man nicht wirklich eingreifen kann. Wir bieten Firmen an: OK, wir kommen zu euch, ihr baut eine Sandbox, wir geben euch das Programm, ihr habt vier Wochen Zeit, das wirklich zu testen, wie weit ihr selber kommt, einen Pentest durchzuführen.
Bis jetzt haben wir sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Die Firmen sind zufrieden und ja, das ist momentan der Stand von ORC4. Natürlich ist es schwierig, es ist nicht wirklich greifbar, weil es Genetic AI ist.
Zurzeit sind wir auch in einer Testphase mit einem großen europäischen Mobilfunkanbieter. Die testen es vier Wochen und wir warten da jetzt bis Mitte Juni, nein, Mitte Mai. Nächste Woche ist der Test beendet und dann werden wir da weiter voranschreiten.
Natürlich ist in der heutigen Zeit Defence und Military ein großes Thema. Ich komme vom Militär, von der deutschen Bundeswehr. Da hatten wir sehr große Probleme mit den Daten. Das Knowledge ist natürlich mit eingeflossen, ist aber nicht unser Main, das ist eher an der Seite. Wir wurden auch von Polizeieinheiten angefragt, ob man das nutzen kann, aber auch vom GCC.
Krypto ist momentan ein ziemlich großes Thema, was wir auch mit [unverständlich] abbilden können. Da gibt es verschiedene Mutationen, die zum Beispiel eine Decryption von Bitcoin-Wallets machen können, was auch ein größeres Thema ist. Based sind wir, wie gesagt, in Dubai und Katar. In der Schweiz haben wir jetzt ein Büro für den europäischen Markt eröffnet und gehen ab nächsten Monat auch nach Singapur.
Und das war es eigentlich auch schon von der Präsentation. Ja, vielen Dank.
Also ich muss sagen, ich habe so zwischendurch gedacht: Wenn das alles so funktioniert, was machen dann die anderen? Was braucht es wirklich noch? Niemand macht es mehr selbst, Self-Healing hieß es.
Ja, das macht es selber, es entwickelt sich selber weiter. Es braucht keine Menschen fürs Deep Learning mehr, Deep Learning mehr. Das haben wir komplett ausgemerzt. Wir haben auch nur ein kleines SOC-Team, fünf Mann, das reicht vollkommen aus.
Und alle Daten, das Gute an ORC4 ist auch: Wenn es in einer Firma installiert wird, bekommen wir keine Daten von der Firma, weil die Mutation quasi von der Mutter, von der Mutter, immer nur rausgeht. Aber wir bekommen keine Daten von den Kunden. Die Angriffe werden uns natürlich reportet, wir haben das auch dokumentiert, allerdings keine tieferen Informationen, was sehr wichtig ist für große Firmen, dass keine Informationen zu uns kommen.
Des Weiteren sind es nur Daten, die von uns, die Mutation, zu unserem Programm gehen und keine Daten, die wieder bei uns gespeichert werden. Wir können das Programm auch vor Ort auf Servern installieren. Wir haben damit nichts zu tun, es depends ganz davon, was der Kunde von uns möchte.
Na, angeschaut? Angehört? Gut. Ich habe das Gefühl, auf dieses Transkript werden wir noch lange zurückkommen, Zeile für Zeile. Wegen der Zitate und wegen der Faktenprüfung.